VINYAMBAR

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Hintergrund

Für die Existenz von Vinyambar gibt es eine Reihe von Gründen. Einer von ihnen ist, das wir am existierenden Eressea wieder mehr Änderungen machen wollen, die unter Umständen stark ins Spiel eingreifen. In der Vergangenheit haben wir immer wieder Klagen gehört, das das langfristige Strategien kaputtmacht. Daher wird Vinyambar wird auf einem stabilisierten Stand des Servers laufen, und nur Bugfixes werden darin einfließen.

Ein weiterer Grund ist - so paradox es klingt - das Eressea uns zuviel Zeit kostet. Das ist nichts Schlimmes, solange es reines Vergnügen ist - jedes Hobby kostet Zeit. Aber in der letzten Zeit ist eben auch viel hinzugekommen, das uns keinen Spaß bereitet. Eressea hat sich von einem überschaubaren Spiel unter Freunden zu einem Moloch entwickelt, in dem wir lange schon nicht mehr jeden kennen, oder auch mögen.

Kurzum: Eressea ist an dem Punkt, an dem wir es entweder beenden, oder für die Unannehmlichkeiten einen Ausgleich bekommen müssen. Einstampfen stand ernsthaft zur Debatte.

Warum also ein zweites Spiel? Einfach: Wir werden mit Vinyambar das Experiment wagen, dafür eine Gebühr zu verlangen. Ich denke, damit werden wir allen gerecht. In der Vergangenheit sind wir oft gebeten worden, noch ein weiteres Spiel anzubieten. Einige Leute wollten einfach mal dabeisein, wenn eine neue Welt entsteht, und zu den "ganz alten" gehören. Wir hoffen, das sich viele von denen zu Vinyambar anmelden.

Viele wollen aber einfach nur ihr gutes altes Eressea für umsonst spielen, und die können das weiterhin. Wir graben uns sicher "Kunden" damit ab, das wissen wir. Aber wir sind vor allem Hobbyisten, und nicht Ökonomen. Wir wollen immer noch vor allem, das Leute Freude an unserem Spiel haben.

Und jetzt noch ein Schlußwort: Es ist so gut wie unmöglich, von PBeM zu leben - ich kenne selber niemanden, der das kann - und deshalb versuchen wir das auch garnicht erst. Wer meint, wir würden irgendwelche Unkosten bestreiten können, sollte mal ausrechnen was ein einziger Informatiker damit verdienen muß, damit es sich rechnet. Wir haben alle richtige Jobs oder ein Studium, und keiner von uns wird es aufgeben. Und auf garkeinen Fall wird Vinyambar in irgendeiner Form in der Lage sein, die Arbeit die wir weiterhin in Eressea stecken wollen, zu bezahlen. Eressea ist und bleibt ein Projekt aus Spaß an der Freude. Und wenn sie einmal nachlassen sollte, werden wir es einstellen müssen.

Gerade Christian ist bei der Sache nicht sehr wohl zumute, denn momentan decken die Spenden für das erste Eressea in etwa die dadurch entstehende Telefonrechnung. Wenn jetzt der Eindruck entsteht, wir würden uns am zweiten eine goldene Nase verdienen, und deswegen die Spenden für Eressea versiegen, haben wir nichts gewonnen - im Gegenteil, wir haben noch mehr Arbeit als zuvor. Wenn sich das so herausstellt, werden wir sicher irgendwo streichen müssen.